Bodenkundliches Praktikum: Eine Einführung in pedologisches by Hans-Peter Blume, Karl Stahr, Peter Leinweber

By Hans-Peter Blume, Karl Stahr, Peter Leinweber

Wie wird ein Boden aus einem Gestein? Entwickelt er dabei Eigenschaften, die f?r Organismen n?tzlich oder nachteilig sind? Wie bestimmt guy diese Vorg?nge und Eigenschaften? Zur Kl?rung derartiger Fragen steht eine gro?e Anzahl von Methoden zur Verf?gung. Aufgabe dieses Buches ist es, den Benutzer mit solchen Methoden vertraut zu machen, die in der Praxis h?ufig angewendet werden. Es bietet einen exemplarischen ?berblick ?ber die Grundlagen, die Arbeitstechniken im Gel?nde und im hard work, und ?ber die Auswertung der Befunde von bodenkundlichen Untersuchungen. Einen breiten Raum nimmt die Interpretation der Daten ein: Rekonstruktion der Bodenentwicklung, Richtung, Intensit?t und Dauer bodenbildender Prozesse, Kennzeichnung der ?kologischen Standortfaktoren Durchwurzelbarkeit, Wasser-, Luft- und N?hrstoffhaushalt, Filterfunktion des Bodens und Belastung des Grundwassers; Sicherung der Ergebnisse durch Umsatzmessungen, Boden- und Standortsvergleich. Daraus ergibt sich eine Ableitung boden- und umweltschonender Nutzungsma?nahmen, die das Buch beschlie?t.

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2 Anthropogene Gesteine, Tab. 8 Bodenart und Tab. 13 Mineralbestand und Körnung beschreiben. Für die Substrattypen gibt es sechs mögliche Fälle, die allerdings mit den verschiedenen Gesteinen kombiniert zu einer großen Gesamtzahl führen (Abb. 1). Die Substrate werden grundsätzlich in den Tiefenstufen 3, 7, 12 dm bis max. 20 dm angesprochen. Auf dem Niveau des Substrattyps werden aber Lagengrenzen unterhalb 12 dm nicht mehr berücksichtigt. Bodentyp -> Bodenform <- Substrattyp (Gesteinsschichten).

Vom Menschen verursachten, Aufträgen werden wie diejenigen aus natürlichen Gesteinen klassifiziert (z. B. Ah/C-Boden aus Bauschutt = Pararendzina). Für eine vollständige Darstellung deutscher Bodeneinheiten siehe AK BODENSYSTEMATIK (1998) und AD-HOC-AG BODEN(2005). Bodentyp und Ausgangsgestein (Substrat) bilden zusammen die Bodenform. Das Gestein ist stets mit anzugeben. Tab. 6 Auswertung der Bodendaten Tab. 2 Bestimmungsschlüssel wichtiger Bodentypen (nach AK BODENSYSTEMATIK1998, AD-HOC-AG BODEN 2005, stark vereinfacht) (Fortsetzung) Horizontkombination (nur diagnostisch wichtige) weitere diagnostische Merkmale Typ Symbol Ah/Sg - marmoriert Haftpseudogley SH Ah/Y Y durch Reduktgas reduziert Reduktosol XX Abteilung der Grundwasserböden aAi/alC/(aG) a Aue, A + C > 8 dm Rambla AO aAh/ailC/(aG) wie AO, i < 2 % Kalk Paternia AQ aAxh/(aM, alC)/(aG) wie AQ, aber Axh wie TT Tschernitza AT aAh/aM(aBv)/alC/aG A + M + C > 8 dm Vega AB Ah/Go/Gr Beginn Go < 4 dm GOF Gley GG aAh/aGo/aGr a Aue, sonst wie GG Auengley AG Go-Ah/Gr kein Go, sonst wie GG Nassgley GN Go-Aa/Gr kein Go, sonst wie GG Anmoorgley GM (Gr)H/Gr H < 3 dm Moorgley GH t(z)Go-Ah/t(z)Gr t Gezeiteneinfluss Rohmarsch MR (t, e)Ah/(t, e)Go/(z)eGr t oder Deich, < 4 dm kalkfrei Kalkmarsch MC (t)Ah/(t)Go/-(zlGr t oder Deich, > 4 dm kalkfrei Kleimarsch MN Ah/Sw/Sq/Gr Sq dichter Knick; > 7 dm kalkfrei Knickmarsch MK (t, z)Ai/(t, z)lC/(z)G obere > 3 dm Reinsand und rH ständig > 19 Strandböden ÜA nH/(IIfF/) … nH > 3 dm Niedermoor HN uH/IInH/ … uH + IInH > 3 dm Übergangsmoor HNu hH/(IIuH/IIInH)… hH + IIuH + IIInH > 3 dm Hochmoor HH Abteilung der Moore1) Abteilung der semisubhydrischen und subhydrischen Böden tzFw/tzFr obere > 3 dm Reinsand und rH ständig > 19 Nassstrand IA t(z)Fo/t(z)Fr t Gezeiteneinfluss, Unterboden ständig reduziert, Oberboden oft verrostete Tiergänge Watt IW Fi/ … Protopedon JP Fo/ … Gyttja JP Fh/ … Dy JD Fr/ … Sapropel JS Kultosole (vom Menschen wesentlich geprägt) 1) Ah/M//II … Ah + M > 4 dm Kolluvisol YK R-Ap/(Ah-)R/C Ap + R > 4 dm Rigosol YY Ap/Ex/(Ex-)C Ap + Ex > 4 dm; x biogen gemixt Hortisol YJ R-Ap/+…/ …R Ap + R > 4 dm Treposol YU Ah/E/II … Ah + E > 4dm Plaggenesch YE Die entwässerten, anthropogen überformten Moore werden je nach der Torfumwandlung als Erdmoor (vererdet) oder Mulmmoor (vermulmt) bezeichnet.

Von Wühlern Roströhren Kalkröhren, Kindel Wurmröhren Wurzelröhren Krotowinen Gesondert anzusprechen sind Gefügebesonderheiten (Tab. 2), und zwar Konkretionen und Einschlüsse im Inneren von Aggregaten, Beläge von Hohlraumwandungen, Röhrenfüllungen sowie Bänder. Deren stoffliche Eigenschaften sind ebenso wie die eines Kittgefüges (Ortstein, Raseneisenstein, Kalk(= Calcrete)-, Gips-, Salzbänke, Silcrete bzw. 4 anzusprechen. Tab. 2 Stabilität der Aggregate nur kleine Bruchstücke und deutliche Trübung gering AS5 Die Stabilität der Aggregate bzw.

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