Biologie für Mediziner: Begleittext zum Gegenstandskatalog by Werner Buselmaier

By Werner Buselmaier

Die Neuauflage dieses seit 20 Jahren beraus erfolgreichen Lehrbuchs garantiert eine optimale Pr fungsvorbereitung. Mit gro er Sorgfalt hat der Autor in einem sich rasch entwickelnden Gebiet den textual content berarbeitet und Inhalte und Gliederung des Lehrbuches auf den Gegenstandskatalog abgestimmt. Besonderer Wert wurde auf das didaktische Konzept gelegt: Der leicht verst ndliche textual content, in dem die wichtigsten Stichworte optisch hervorgehoben sind, wird durch Merks tze zu besonders wichtigen Wissensinhalten erg nzt. Eine Vielzahl von photographs und informativen Schemazeichnungen erleichtern das Verst ndnis. Zahlreiche in shape von Repetitorien gestaltete bersichten und ein umfassendes Glossar erm glichen strukturiertes Lernen.

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Fehlt der Stoff A plötzlich und muß B abgebaut werden, kann unter Kontrolle der DNA sofort m-RNA für B gebildet werden, die dann auch schnell translatiert werden kann, da die m-RNA für A, die diese Ribosomen besetzt hält, schnell verdämmert und damit die Druckmaschine freigibt. Zellen höherer Organismen unterliegen nicht ganz so rasch Milieuveränderungen wie Bakterien, infolgedessen ist es hier günstiger, daß die m-RNA etwas langlebiger ist. Wir sind nun durch die Diskussion der letzten Sätze bereits auf einen neuen Problemkreis gestoßen, nämlich auf die Frage der Regulation sowohl der Translation als auch der Transkription.

Eine Bakterienzelle unterliegt häufig Milieuveränderungen, die eine sehr schnelle Adaption der Zelle erfordern. Eine schnelle Adaption bedingt aber schnellen Wechsel der Syntheseleistungen. Wäre die m-RNA langlebig, so würden über einen langen Zeitraum immer dieselben Enzyme gebildet (z. B. zum Abbau des Stoffes A), die vielleicht durch einen Milieuwechsel gar nicht mehr gebraucht werden. B. zum Abbau des 34 Stoffes B) nicht gebildet werden können. Ist die m-RNA jedoch kurzlebig, so werden an der DNA ständig neue m-RNA-Species zum Abbah von A transkribiert und in die Translation gegeben, solange der Stoff A im Milieu vorhanden ist.

Weiter läßt sich aus den Daten rur Durchmesser und Ganghöhe der Schraube einerseits und rur Masse und Länge des Moleküls andererseits belegen, daß es sich um eine Doppelschraube (Doppelhelix) handeln muß. Chargaff entdeckte (1950 bis 1953) eine allgemeine Gesetzmäßigkeit rur DNA verschiedenster Herkunft: Das molekulare Verhältnis von Adenin zu Thymin und von Guanin zu Cytosin beträgt stets 1: 1. Auf diesen hier nur kurz angedeuteten Befunden basiert im wesentlichen das 1953 von Watson und Crick aufgestellte und später in Einzelheiten von Wilkins verbesserte DNA-Strukturmodell.

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