Bezugspflege by Hans-Joachim Schlettig, Ursula von der Heide

By Hans-Joachim Schlettig, Ursula von der Heide

Anregungen zum Nachmachen werden Sie in diesem Buch finden, das das Konzept der patientenbezogenen Pflege umfassend und praxisbezogen beschreibt.

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Bezugspflege

Anregungen zum Nachmachen werden Sie in diesem Buch finden, das das Konzept der patientenbezogenen Pflege umfassend und praxisbezogen beschreibt.

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Sie erleben aber auch, wie sie eine groBere Erwartungshaltung und hahere Anspruche den Pflegenden gegenuber entwicke1n. In dies em engeren Miteinander in der Zusammenarbeit der Berufsgruppen konnen sich beide versHirkt ihren eigentlichen Aufgaben zuwenden. Pflegerische und arztliche Haltungen und Tatigkeiten haben unterschiedliche Ansatzpunkte oder Herangehensweisen. Wahrend die Pflegende sehr viel Zeit mit den Patienten verbringt, Verlaufe beobachtet und Prozesse mitgestaltet, begegnet der Arzt dem Patienten punktuell in der Visite oder bei Einzelgesprachen.

Ja natQrllch. Gehen wir zu ihrl" Beziehung Pflegende - Arzt Seite des Arztes Viele der im Bezugspflegesystem arbeitenden Arzte schildern ihre positiven Eindrucke bezuglich einer gleichberechtigten Zusammenarbeit mit der Pflege. Sie sehen die feste Zustandigkeit und die verantwortliche Beziehung der Pflegenden als vorteilhaft fur ihre eigene Arbeit. Denn sie erhalten auf ihre Fragen weit eher aussagekraftige Antworten von den Pflegenden statt den Verweis: "Das weiB ich nicht, ich hatte gestern frei" oder "Ich habe he ute dieses Zimmer zum ersten Mal".

Wenn es richtig ist, daB mit den Patienten, die einen hohen korperlichen Pflegebedarf haben, eher Beziehungen zustande kommen, dann spricht das dafiir, daB nicht das objektiv notwendige Bediirfnis nach pflegerischer Beziehung im Vordergrund steht, Beziehung Pflegende - Patient sondern eher die sich ergebende Situation. Nicht durch das systematische Sichbefassen mit einem Patienten tritt sein Pflegebedtirfnis auf den verschiedenen Ebenen zutage, sondern es ist abhangig von Kriterien wie Pflegebedtirftigkeit, Zeitbedarf, "er fordert es ein", Sympathie und Antipathie.

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