Anwendungen der Kernmagnetischen Resonanz in der Organischen by Harald Suhr

By Harald Suhr

In den zwei Jahrzehnten seit den ersten Kernresonanzexperimenten hat diese Methode eine ungewohnlich schnelle Entwicklung erlebt und in die meisten modernen Laboratorien Eingang gefunden. Sie bietet eine wert volle Erganzung der bestehenden Untersuchungsmethoden und ermoglicht es vielfach, Strukturfragen zu beantworten, die auf andere Weise nicht lOsbar sind. Da die N. M. R. -Spektrometer im Laufe der Jahre zuverlassiger geworden sind und sich einfacher bedienen lassen, hat sich das Schwer gewicht der Untersuchungen auf diesem Gebiet verlagert. Wahrend sich in den ersten Jahren vorwiegend Physiker und Physikochemiker mit der Theorie und den Grundlagen dieser Methode befai3ten, wird sie heute vorwiegend von Chemikern als Hilfsmittel zur Untersuchung von Struk turproblemen verwendet. Infolge dieser Entwicklung ist die Literatur auf diesem Gebiet stark angewachsen und sehr uniibersichtlich geworden. Die Veroffentlichungen aus der ersten Epoche sind in einigen Monographien, wie denen von ANDREW, von POPLE, SCHNEIDER und BERNSTEIN und von ROBERTS zusammengefai3t worden. Die zahlreichen Daten iiber chemische Verschiebungen und Kopplungskonstanten aus den Untersuchungen der letzten Jahre, die fiir den Praktiker bei der examine von Spektren aui3er ordentlich wichtig sind, sind iiber viele tausend Veroffentlichungen ver streut und oft nur schwer aufzufinden. In diesem Buch ist versucht worden, einen groi3eren Teil des experimentellen fabrics zusammenzufassen und zu tabellieren. Bei der Beschreibung der einzelnen Verbindungsklassen battle eine Beschrankung auf einfache Verbindungen und typische Vertreter erforderlich, doch ist angestrebt worden, durch die zahlreichen Literatur angaben den Zugang zu weiteren Daten zu erleichtern.

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FESSENDEN, ]. A. C. S. 79, 846 (1957). - 2 WILSON, D. , V. BOEKELHEIDE, and R. W. : J. A. C. S. 82,6302 (1960). 3 JACK~IAN, L. , F. SONDHEIMER, Y. AMIEL, D. A. BEN-EFRAIM, Y. GAONI, R. WOLOVSKY, and A. A. BOTHNER-By: J. A. C. S. 84,4307 (1962). _ 4 BECKER, E. , and R. B. BRADLEY: J. Chern. Phys. 31, 1413 (1959). , A. J. JACKSON, and G. W. KENNER: J. Chern. Soc. (London) 3468 (1961). 6 WOODWARD, R. , and V. SKARIE: J. A. C. S. 83, 4676 (1961). , tritt in jedem Ring ein Kreisstrom auf. Unter der Annahme, daB sich diese Strome gegenseitig Tabelle 6.

Linienaufspaltung im 19F_ bzw. lH-Spektrum von 1,1-Difluor-l-chlorathan Allgemein findet man bei n Nachbaratomen n+ 1 Linien, deren relative Intensitaten sich wie die n-ten Binominalkoeffizienten verhalten (Tab. 7), d. h. also, bei vier Nachbarn 5 Linien mit den Intensitaten 1:4:6:4: 1, bei 5 Nachbarn sechs Linien usw. Es ist dabei gleichgiiltig, ob die Nachbaratome einer Gruppe oder mehreren angehoren. Wenn sie gleich sind, d. h. die gleiche chemische Verschiebung und den gleichen Abstand vom betrachteten Atom haben, beteiligen sie sich in gleicher Weise an der Aufspaltung.

M. GRANT: J. Chern. Phys. 31, 1278 (1959). - 2 REILLY, C. , and J. D. SWALEN: J. Chern. Phys. 3 LmTERBUR, P. , and R. J. KURLAND: J. A. C. S. 84, 3405 (1962). - 4 ELLEMAN, D. , and S. L ~\1ANATT: J. Chern. Phys. 36,2346 (1962). , T. SCHAEFER, and C. A. REILLY: Can. J. Chern. 42,697 (1964). , u. E. SACKMANN: Z. Physik. Chern. 34, 261 (1962). , u. E. SACK"IANN: Ber. Bunsenges. phys. Chern. 67, 847 (1963). : J. A. C. S. 82,4431 (1960). : J. Chern. Phys. 33, 1842 (1960). Suhr, Kernmagnetische Resonanz 4 50 Spin-Spin-Wechselwirkungen haben 1,2,3,4,5,6.

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